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Gegenüber Politik und Verwaltung, in Bündnissen und Gremien machen wir immer wieder deutlich: Es braucht ein koordiniertes, gemeinsames und kraftvolles Handeln gegen Hass und rassistische Gewalt in Sachsen.

ForderungenPressemitteilungen

Pressemitteilung: Haushaltsentwurf mit Lücken in der Demokratie- und Integrationsförderung

Der Anfang Juli veröffentlichte Entwurf der sächsischen Minderheitsregierung für den Doppelhaushalt 2027/28 weist nach Einschätzung des Netzwerks Tolerantes Sachsen im Bereich der Demokratie- und Integrationsförderung noch einige Lücken auf. Die Ankündigung von Sozialministerin Petra Köpping, bewusst ein Zeichen für die Demokratieförderung zu setzen, nehmen die Sprecher_innen des Netzwerks wohlwollend zur Kenntnis.

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Statement von Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex zum drohenden Aus für das geplante NSU-Dokumentationszentrum auf Bundesebene

Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex verfolgt mit großer Sorge die Berichte, dass im Bundeshaushalt 2027 keine Mittel mehr für das geplante NSU-Dokumentationszentrum in Nürnberg vorgesehen sind. Damit droht ein Vorhaben zum Stillstand zu kommen, das die Bundesregierung selbst politisch angekündigt und im Koalitionsvertrag verankert hatte.

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ForderungenSpendenaufrufe

Sächsischer Flüchtlingsrat startet Spendenkampagne zum Erhalt der unabhängigen Asylverfahrensberatung

Der Sächsische Flüchtlingsrat (SFR) startet seine Spenden-Kampagne „Recht braucht Beratung, sonst wird Fairness zum Zufall“. Ziel der Kampagne ist es, die unabhängige Asylverfahrensberatung (AVB) in Sachsen langfristig zu sichern und auf die drohenden Folgen der geplanten Einstellung der Bundesförderung aufmerksam zu machen.

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Sächsischer Flüchtlingsrat kritisiert geplante GEAS-Umsetzung in Sachsen: „Abschreckung statt Menschenrechte“

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. (SFR) warnt vor einer weiteren Verschärfung der Flüchtlingspolitik in Sachsen im Zuge der Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). In einem neuen Positionspapier kritisiert der Verein, dass die sächsische Landesregierung bestehende Handlungsspielräume nicht für den Schutz von Geflüchteten nutzt, sondern auf mehr Kontrolle, Isolation und Freiheitsbeschränkungen setzt.

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Yad Vashem stärkt Engagement gegen Antisemitismus und die plurale Erinnerungskultur in Sachsen

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wird in München und Leipzig ihre erste europäische Außenstelle aufbauen. Leipzig wurde als Ort des künftigen Education Centers ausgewählt. Eine künftige enge Zusammenarbeit und Verschränkung des Yad Vashem Education Center mit den bestehenden Strukturen werde die sächsische Erinnerungskultur stärken.

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Statement des Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex zu den geplanten Kürzungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

„Demokratie leben!“ sei seit 2015 ein zentrales Instrument zur Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rassismus, Antisemitismus, rechte Gewalt und andere Formen demokratiefeindlicher Ideologien. Besonders besorgniserregend sei, dass diese Einschnitte in eine Zeit fallen, in der rechtsextreme Bedrohungen zunehmen und rassistische Diskurse an Sichtbarkeit gewinnen.

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Ablehnung Sitzgemeindeanteil 2027 für das NDK im Kulturausschuss Wurzen

„In unseren Augen wiederholt sich damit eine Entscheidung ohne sachliche Grundlage. Sie schadet allem voran der Stadt Wurzen, da sie einen wichtigen Teil der kulturellen Vielfalt unterbindet. Es drängt sich der Eindruck auf, dass man mit uns einen Akteur los werden will, der neben etlichen Projekten und Veranstaltungen in der Stadt eben auch die Probleme mit der extremen Rechten benennt und offen Haltung zeigt“, heißt es im Statement.

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Gutachten beleuchtet Hintergründe der Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen

Ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Dr. Felix Hoffmann arbeitet die Hintergründe der im März 2024 erfolgten Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen e.V. (DSM) auf. Das Ergebnis: Der Verband wurde nach Einschätzung des Gutachtens unrechtmäßig in die Insolvenz getrieben – mit weitreichenden Folgen für die Integrations- und Zivilgesellschaftspolitik im Freistaat Sachsen.

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Offener Brief der Sächsischen Innovationsprojekte im Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Die Träger der Innovationsprojekte aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, die im Bundesland Sachsen aktiv sind, haben einen Offenen Brief verfasst. Durch den Wegfall der Projekte und der zugehörigen Angebote würde das Vertrauen der Menschen in den ländlichen Gemeinden weiter sinken und dem Aktivismus von Rechtsextremen und anderen antidemokratischen Kräften wird Vorschub geleistet.

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