TolSax Update | Newsletter Oktober 2022

In unserem #TolSax-Update Oktober schreibt TolSax-Sprecher Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. über den ausgiebig prophezeiten „Heißen Herbst“, was daran problematisch ist und wie wir praktisch mit den kommenden Herausforderungen umgehen können. Auch weitere Anregungen für soziales Engagement findet ihr wie immer in unserem Newsletter – viel Spaß bei der Lektüre!

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BAGD: „Das Demokratiefördergesetz muss echte Perspektiven bieten“: Zivilgesellschaft stellt eigenen Gesetzentwurf vor

Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung“, ein Zusammenschluss von über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen, legt einen eigenen Gesetzentwurf vor. Er zeigt, was im Demokratiefördergesetz geregelt sein muss, um Projekten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus die angekündigte Planungssicherheit zu geben.

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Diskriminierungserfahrungen in Sachsen: Zentrale Ergebnisse einer Betroffenenbefragung, sächsischen Bevölkerungsbefragung und bundesweiten Vergleichsbefragung

In dem Arbeitspapier „Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“ werden zentrale Ergebnisse der Studie „Diskriminierung erlebt?! Diskriminierungserfahrungen und diskriminierungsrelevante Einstellungen in Sachsen“ zusammengefasst. Die Studie wurde vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) durchgeführt. Diskriminierung wird darin entlang verschiedener Merkmale, darunter Geschlecht, religiöse Zugehörigkeit, äußere Erscheinung, Lebensalter, Behinderung, sexuelle Orientierung, rassistische Zuschreibungen, Herkunft oder sozioökonomischer Status betrachtet. Diskriminierungserfahrungen in Sachsen unterscheiden sich demnach häufig nicht oder nur in geringem Ausmaß von bundesweiten Erfahrungen. Das zeigt, dass Diskriminierung ein gesamtgesellschaftliches, deutschlandweit relevantes Phänomen ist.

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Neu im TolSax | anDemos – Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung e.V.

Wir begrüßen anDemos – Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung e.V. als neues Mitglied im TolSax! Das Anliegen von anDemos ist es, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse dazu zu nutzen, zivilgesellschaftliches Engagement zu unterstützen, das sich an demokratischen Grundwerten und den Menschenrechten orientiert. Demokratische Strukturen werden so stabilisiert, ausgebaut und weiterentwickelt.

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Ausschreibung Kleine Hilfe

Gemeinnützige Vereine sowie Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam mit einem eingetragenen gemeinnützigen Verein, denen aktuell ein kleinerer Betrag fehlt, können die Kleine Hilfe beantragen. Dieser Topf ist offen für Vieles, was gemeinnützige Initiativen benötigen. Die Maximalförderung beträgt 1.500 €, in dieser Förderrunde werden bis zu 20.000€ vergeben. Der Fokus liegt auf akuter finanzieller Hilfe, das Geld soll bis März 2023 verwendet werden. Die Entscheidung wird bis zum 30. November 2022 getroffen. Antragsfrist: 21. Oktober 2022.

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Kampf gegen Rassismus kann nur mit uns, nie über uns statt finden!

Der Romano Sumnal e.V. – Verband der Roma und Sinti in Sachsen kritisiert in einem Offenen Brief an die Sächsische Staatsministerin für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt die Förderentscheidung für ein landesweites Fachnetzwerk gegen Antiziganismus. Die Stiftung Soziale Dienste, eine Stiftung des Unternehmens European Homecare, erhielt den Zuschlag. Der Offene Brief von Romano Sumnal schließt mit der Forderung: „Arbeit gegen Antiziganismus und Vernetzung auf diesem Gebiet kann nur mit uns stattfinden, niemals über uns!“

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PM: Der Fall Mohammad K.* – wie sächsische Behörden auf brutale Weise versuchen einen Menschen aus seinem Leben zu reißen oder: warum Sachsen keine Chancen vergibt

Seit Dienstagmorgen ist die Leipziger und sächsische Zivilgesellschaft nach einem, laut dem Sächsischen Flüchtlingsrat völlig unverhältnismäßigen und eskalierten Großeinsatz anlässlich der beabsichtigten Abschiebung von Mohammad K. in Aufruhr. „Mohammad K.s Fall ist eigentlich ein Paradebeispiel für das, was Konservative als ‚gelungen integriert‘ bezeichnen würden. Doch selbst davor macht die sächsische Abschiebepolitik keinen Halt. Alles behördliche Handeln scheint darauf ausgelegt zu sein zu signalisieren: Sachsen vergibt keine Chancen“, erklärt Paula Moser vom Sächsischen Flüchtlingsrat. Sie lobt die schnelle Mobilisierung und Unterstützung und ruft dazu auf, weiter dafür zu kämpfen, dass Mohammad K.s Aufenthalt langfristig gesichert werden kann.

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„Träger der politischen Bildung schlagen Alarm: ‚Folgen von Corona und Inflation bedrohen Strukturen der Demokratiearbeit!‘ – Schutzschirm gefordert“

„Die Folgen von Corona und Inflation bedrohen unsere Arbeit. Durch die mehr als zweijährige Zurückhaltung zum Schutz vor Infektionen sind viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseren Präsenzveranstaltungen ferngeblieben. Und nun machen die enormen Kostensteigerungen die Angebote der politischen Bildung so teuer, dass sie für viele Menschen zu teuer werden – oder sie werden für die Anbieter unwirtschaftlich. Damit bedroht die Inflation auch die Struktur der Demokratiearbeit“, warnt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap). Angesichts der Bedrohung der Trägerlandschaft erwartet der bap, dass Bund und Länder den anerkannten Trägern der politischen Bildung auch in dieser Krise mit einem Schutzschirm helfen.

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Wir wollen Argjentina zurück!

Die damals 13-jährige Argjentina wurde am 19. Januar 2020 mit ihren Eltern aus Zschopau nach Serbien abgeschoben. Nach Meinung von Hasina Amirat vom Sächsischen Flüchtlingsrat war die Abschiebung ein Akt reiner Willkür durch einen Sachbearbeiter. Spende jetzt und hilf mit bei der Finanzierung der anwaltlichen Unterstützung sowie der Lebenserhaltung der Familie in Serbien!

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07.10. | Besser wirken! – Wirkungsorientierte Projektplanung und Berichterstattung | Online

Welche Veränderungen will ich bei meinen Zielgruppen genau bewirken? Was sollen sie wissen, was sollen sie anders tun? Und wie erzähle ich überzeugend davon? Im Online-Workshop der Freiwilligen-Agentur Leipzig lernt ihr die Wirkungstreppe als einfaches Tool kennen, um die Wirkung eurer Vorhaben zu planen und im Projektverlauf im Blick zu behalten.

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12.10. | Alles nur Positionierung?! Handlungsoptionen, Praxistipps und Austausch | Dresden

Wie kann eine menschenrechtsorientierte Jugend(verbands)arbeit auf politische Interventionen und Angriffe von rechts antworten? Im dritten Seminar der Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. sollen konkrete Handlungsoptionen für den Schutz deines Jugendverbands erarbeitet werden.

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Sächsischer Integrationspreis 2022

Erneut werden sächsische Vereine und Verbände, engagierte Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen sowie Einzelpersonen mit dem Sächsischen Integrationspreis (3x je 3.000€) ausgezeichnet, die sich in den vergangenen zwölf Monaten in besonderem Maße für die Integration von Migrantinnen und Migranten in Sachsen eingesetzt haben. Alle Bewerber werden zusätzlich durch professionelle Pressearbeit und eine Broschüre bekannt gemacht. Anmeldeschluss für Vorschläge: 04. Oktober 2022.

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20.10. | Kritischer Rundgang Liebigstrasse | Leipzig

Die deutsche Ärzt*innenschaft hat im NS-Deutschland eine tragende Rolle bei der Umsetzung der „Rassentheorie“ in Form der Shoah und der „Euthanasie“ gespielt, in Leipzig besonders. Die Kritische Medizin Leipzig möchte in einem Rundgang über den Medizincampus Spuren erkunden und den Opfern gedenken.

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15.11. | Quickfit: Der ehrenamtliche Vorstand – Aufgaben, Rechte und Pflichten | Dresden + Online

Das Format „Quickfit: Der ehrenamtliche Vorstand – Aufgaben, Rechten und Pflichten“ des Kulturbüro Dresden führt in die Grundlagen der Vorstandsarbeit ein. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über grundlegende Aufgaben, Rechte und Pflichten als Vorstandsmitglied zu bekommen. Anmeldeschluss: 14.11.2022.

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[mehrsprachig] 16.11. | Solidarity City Chemnitz „Speeddating“ | Chemnitz

Das Human Aid Collective, Medibüro, Haus der Kulturen und Subbotnik Chemnitz wollen mit dieser Veranstaltung eine Austausch-/Diskussionsplattform schaffen, um zu fragen, wie eine „Stadt für Alle“ aussehen und wie Inklusion ohne Ausschluss gelingen kann – insbesondere auch, wenn sich Chemnitz als weltoffene Stadt verstehen will und „andere“ (europäische) Kulturen & Menschen offen willkommen heißt.

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17.11. | Antisemitismus und soziale Medien | Dresden

Kaum ein Phänomen findet so leicht und schnell Verbreitung über soziale Medien wie Antisemitismus. Dabei spielen dem online Hass und der Hetze die Funktionslogiken und Geschäftsmodelle der sozialen Plattformen in die Hände. Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet einen Fachtag zu dem Thema. Anmeldeschluss: 11.11.2022.

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