Sachsen rechts unten 2020 – digital

Am 08. Mai 2020 erschien die Publikation „Sachsen rechts unten 2020“ zur qualitativen Verfasstheit der extremen Rechten im Bundesland. Es ist die sechste Ausgabe der Jahrespublikation des Kulturbüro Sachsen e.V., die jedes Jahr einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt hat. Auf 46 Seiten und in einer Auflage von 2.500 Stück wird in diesem Jahr ein intensiver Blick auf die sächsischen Kommunalparlamente geworfen. Die Publikation steht nun auch als Download zur Verfügung.

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Standpunktpapier: Diskriminierung in der Corona-Pandemie (Januar – Juli 2020)

Das Antidiskriminierungsbüro e.V. beobachtet einen Anstieg der Diskriminierung bestimmter Gruppen durch die „Corona-Krise“ und nimmt das zum Anlass, seine Beobachtungen und Erfahrungen in einer Bstandsaufnahme der letzten Monate zu verschriftlichen. Das Standpunktpapier ist nun als Download verfügbar und widmet sich denjenigen Menschen, die das ADB (nicht erst seit Beginn der Pandemie) in den Antidiskriminierungsberatungsstellen aufsuchen.

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Call for Papers: Tagung “Pandemie, Protest und Populismus”

Das Promovierendenkolleg Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität lädt im Rahmen der Tagung “Pandemie, Protest und Populismus” vom 16. – 17. September 2021 dazu ein, sich mit einem Abstract und Kurzlebenslauf zu bewerben. Gewünscht sind sowohl wissenschaftliche Beiträge für Panels als auch (kurze) Projekt- und Erfahrungsberichte von zivilgesellschaftlichen Akteur:innen für Impulsvorträge und Kleingruppendiskussionen. Bewerbungsfrist: 31. Januar 2021.

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BMB-Policy Paper zum Umgang mit den Corona-Protesten

Seit Beginn der Proteste gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beobachten die Mobilen Beratungsteams die Entwicklungen vor Ort. Nach einer umfangreichen Analyse und ersten Empfehlungen an Politik und Verwaltung im Mai legt der BMB nun das Policy Paper „Auseinandersetzung unterstützen – Analyse der Corona-Proteste und Empfehlungen für Politik und Verwaltung“ vor. Dieses Papier beruht auf der kleinteiligen Beobachtung der Proteste durch die Mobilen Beratungsteams, dem fortwährenden Austausch im BMB sowie mehreren digitalen Treffen mit Beteiligung von Berater*innen aus unterschiedlichen Bundesländern.

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Zahlen und Fakten zu Protesten in der Corona-Pandemie

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena hat ein neues Factsheet publiziert. Unter dem Titel „Proteste in der Corona-Pandemie: Gefahr für unsere Demokratie?“ beschäftigt es sich mit folgenden Fragen: Welche Rolle spielen Verschwörungsideologie, Antisemitismus? Welche Bedeutung hat die populistische, radikale und extreme Rechte dabei? Wie sind die Akteur*innen im Messengerdienst Telegram miteinander vernetzt? Und welche Zusammenhänge bestehen zwischen dieser Online-Kommunikation und den Demonstrationen auf der Straße?

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Paradiesvögel statt Reichsadler

Für die Amadeu Antonio Stiftung analysiert Franziska Schindler die Demonstrationen an der B96 zwischen Zittau und Bautzen, sowie die „Karawane der Vernunft“, die sich unter dem Motto „Paradiesvögel statt Reichsadler“ zu einem Protestzug gegen die Demonstration zusammengeschlossen hat, um ein Zeichen für ein demokratisches, solidarisches Miteinander und gegen die rechtsextrem dominierte Kundgebung zu setzen

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Querfeld Magazin #4 – Blick in die neue Ausgabe werfen!

Corona drohte viel unsichtbar zu machen – den Anschlag von Hanau im Februar, den Mord an George Floyd, die Situation in den Lagern in Deutschland, der Ausschluss Tausender aus dem Gesundheitssystem. Unsichtbar ist all dies nicht geblieben. Das vierte Jahresmagazin des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V. zeigt, wie dies gelungen ist, wie es gelingt, wo die Kämpfe kompromisslos bleiben müssen. Und trägt damit selber zu ihrer Sichtbarkeit bei.

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Leipziger Autoritarismus-Studie 2020: Autoritäre Dynamiken: Alte Ressentiments – neue Radikalität

Die extreme Rechte hat sich stark radikalisiert und findet mittels Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Antifeminismus Anschluss an die gesellschaftliche Mitte. Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2020 beschreibt die politische Situation in Deutschland und analysiert ihre Ursachen.

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Klettern im völkischen Terrain

Zusammen mit der Naturfreundejugend Leipzig analysiert chronik.LE die Propagandaaktivitäten, Bedrohungen und Angriffe von Neonazis, zu denen es seit einigen Monaten in und um den Steinbruch Spielberg in Böhlitz vermehrt kommt. Sie richten sich hauptsächlich gegen Klettersportler_innen, die häufig aus benachbarten Städten nach Böhlitz anreisen, um dort ihrem Hobby nachzugehen.

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#le0711: „Die Querdenken-Bewegung wird aktiv formiert“

Radio Corax hat mit dem Soziologen David Begrich vom Miteinander e.V. und dem Journalisten Henrik Merker gesprochen. Beide beobachten rechte Bewegungen und Mobilisierungen und beide waren am Wochenende selbst in Leipzig und haben die Demonstration beobachtet. Dabei lag das Augenmerk auch auf dem gemeinsamen agieren von Neo-Nazis und ‚Querdenken‘-Anhängerinnen.

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Zivilgesellschaftliches Lagebild Antisemitismus

Im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus veröffentlicht die Amadeu Antonio Stiftung ein Lagebild, in dem zivilgesellschaftliche und jüdische Perspektiven auf Antisemitismus gebündelt werden. Es gibt einen detaillierten Einblick in seine unterschiedlichen Erscheinungsformen in Deutschland heute: offen und codiert, physisch und verbal, von rechts, links, aus der Mitte der Gesellschaft wie im Islamismus. Aus dieser Analyse folgen Forderungen, um Antisemitismus nachhaltig zu bekämpfen.

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Die Coronaproteste in Leipzig – Eine heterogene Mischung selbsternannter Querdenker_innen

Die erste Coronaschutzverordnung war in Sachsen gerade zwei Wochen alt, da fanden sich auch in Leipzig Menschen zusammen, die hier etwas bewegen wollten. Was genau, war und blieb diffus, da es sich um eine unübersichtliche und heterogene Bewegung handelte, die seit März 2020 über einhundert Veranstaltungen durchführte. Der Gastbeitrag soll einen kurzen Überblick über die Entwicklung der „Coronademos“ in Leipzig geben.

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Bereits 100 rechte Vorfälle im Landkreis Leipzig 2020 dokumentiert

Seit Anfang Oktober wird das Projekt „Den Blick schärfen“ vom Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig in Kooperation mit der Dokumentationsplattform chronik.LE durch die lokale Partnerschaft für Demokratie gefördert. Das Projekt setzt sich mit rechten Vorfällen und Strukturen im Landkreis Leipzig auseinander. Bisher konnten so bereits 100 Vorfälle aus diesem Jahr im Landkreis dokumentiert werden.

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Verschwörungsideologien entzaubern, Solidarität ausüben

Die „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“ sind eine Institution seit 2003: Deutschlandweit beschäftigen sich Initiativen, Vereine und Projekte rund um den 9. November mit dem Thema Antisemitismus in Deutschland. Belltower.news hat Nikolas Lelle vom Team der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu Antonio Stiftung gefragt, was uns in diesem Jahr erwartet.

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