Förderbekanntmachung Antisemitismus 2023
Im Rahmen einer neuen Förderbekanntmachung ruft das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Beantragung von Projekten auf, die sich dem Abbau von Antisemitismus widmen. Gefördert werden im Freistaat Sachsen durchgeführte Maßnahmen, die zum Abbau von Antisemitismus als Ideologie und Weltbild beitragen von eingetragenen Vereinen, Verbänden und gemeinnützigen Gesellschaften, die juristische Personen des Privatrechts sind oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts mit min. 10.000 EUR und max. 40.000 EUR pro Jahr und Vorhaben (Anteilfinanzierung bis zu 90%). Projektlaufzeit: Ab 01. Juni 2023 bis 31. Dezember 2024. Antragsfrist: 30. April 2023.
WeiterlesenTagungsband 2023: Wer ist die Zivilgesellschaft? Migrant*innenorganisationen und Mobile Beratung im Dialog
Der Sammelband „Wer ist die Zivilgesellschaft? Migrant*innenorganisationen und Mobile Beratung im Dialog“ enthält Beiträge eines Fachtags, den der BMB im Oktober 2022 gemeinsam mit der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (BKMO) und dem Dachverband der Migrant*innenverbände in Ostdeutschland (DaMOst e.V.) in Berlin ausgerichtet hat. Das dritte Kapitel geht über den Fachtag hinaus und zeigt, wie sich der BMB intern mit den Themen Intersektionalität und Rassismuskritik auseinandersetzt.
WeiterlesenSpendenaufruf – Vandalismus im BRuNI
Bei BRuNI, dem solidarischen BRING&NIMM Laden des colorido e.V. in Plauen, wurde die Scheibe eingeschlagen. Hier werden, seitdem der Verein direkt nach dem Angriff auf die Ukraine zu Spenden aufgerufen hatte, mittlerweile verschiedenste Hilfsgüter an alle, die Hilfe brauchen, ausgegeben. Alle bekommen dort ausnahmslos Hilfe. Nun benötigt der ausschließlich ehrenamtlich aufgestellte colorido e.V. selbst Unterstützung. Helft mit Eurer Spende, die Vereinsarbeit und auch den Erhalt des BRuNI zu stemmen!
WeiterlesenUpdate: Gute Praxis gegen Diskriminierung in allgemein- und berufsbildenden Schulen – Suche nach Praxisansätzen
Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen und adis e.V. Tübingen arbeiten aktuell im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) an einer Sammlung von Beispielen „Guter Praxis gegen Diskriminierung in allgemein- und berufsbildenden Schulen“. Dafür wird eure Unterstützung gebraucht! Es werden Schulen, Kooperationspartner*innen von Schulen, Bildungsträger oder Institutionen der Schulverwaltung- und Schulaufsicht gesucht, die sich in einem der unten aufgeführten Handlungsfelder mit dem Themenfeld Diskriminierung beschäftigen und hierzu eine Praxis etabliert haben.
WeiterlesenLernen am (un)sicheren Ort?
Die vierteilige Podcastreihe des Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment möchte ein Licht auf jüdische Perspektiven in Bildungskontexten werfen. Dazu sind Personen eingeladen, die selbst aus ihrer persönlichen und / oder professionellen Sicht Einblicke in Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in deutschen Bildungskontexten geben können, weil sie diese selbst durchlebt haben, in ihnen arbeiten und / oder zu ihnen forschen.
WeiterlesenHandlungskonzept zu Awareness in Vereinen
Im Veranstaltungskontext gibt es inzwischen oft Awareness-Teams, die vor Ort dafür sorgen sollen, dass es möglichst zu keinen Übergriffen kommt. Der Radio-Verein Leipzig versucht seit letztem Jahr, diese Idee in den Vereinskontext zu holen. Sein Awarenessteam hat Ende 2022 ein erstes Handlungskonzept erstellt, das andere Vereinen, die das Thema Awaressness aufnehmen wollen, für sich nutzen können.
WeiterlesenHelpline Dresden und Ostsachsen sucht Freiwillige – Ausbildungsseminar am 22.+23.04.2023 in Dresden
Für Stadt Dresden und die Landkreise Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen sucht die Helpline Dresden und Ostsachsen wieder Freiwillige, die Deutsch beherrschen und darüber hinaus noch über Sprachkenntnisse in Dari/Farsi, Russisch, Ukrainisch oder Polnisch verfügen.
WeiterlesenDemokratie-Initiativen kritisieren ausstehende Bewilligung von Projekten
Die Sprecher_innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen kritisieren in einer Pressemitteilung, dass sich in diesem Jahr die Bescheidung von zahlreichen Projekten gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit stark verzögert. Trotz anderslautender Zusagen aus dem Landtag, dem Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) sowie der Sächsischen Aufbaubank (SAB) warten die meisten Träger nach wie vor auf ihren Förderbescheid.
WeiterlesenRückblick TolSax Konkret: Die neue Autoritarismus Studie 2022. Autoritäre Dynamiken in unsicheren Zeiten – Neue Erkenntnisse und Implikationen für Sachsen am 07.03.23
Wie steht es um rassistische und antisemitische Einstellungsmuster? Und wie stehen die Deutschen zur Demokratie? Diese Fragen beantwortet die „Leipziger Autoritarismus Studie 2022“. Bei der digitalen TolSax Konkret am 07. März 2023 stellte Mitautor und -herausgeber der Studie, Univ.-Prof. Dr. phil. Oliver Decker, die wichtigsten Ergebnisse und aktuellen Trends aus der Studie vor.
Weiterlesen21.04. | Wie wir erinnern: Plurale Erzählungen – Kollektive Geschichten – Gemeinsame Wege | Stiftung EVZ
Die Stiftung EVZ fördert Projekte der historisch-politischen Bildungsarbeit, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen mit mindestens 30.000 und höchstens 80.000 Euro. Die Laufzeit eines Projekts beträgt zwischen 6 und 18 Monaten, frühestmöglicher Projektbeginn ist der 01.09.2023. Das Programm richtet sich an antisemitismus- und rassismuserfahrene Community-Organisationen in Deutschland. Antragsfrist: 21. April 2023.
WeiterlesenAntidiskriminierungsbüro Sachsen: Fallzahlen steigen | Es braucht einen effektiven rechtlichen Diskriminierungsschutz im Bereich Behörden und Bildung (Pressemitteilung)
Anlässlich des weltweiten Zero Discrimination Day am 1. März veröffentlicht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB Sachsen) seine Fallzahlen aus der Beratungsarbeit in Sachsen für das Jahr 2022.
WeiterlesenUrteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Integrationsbeiratsverordnung – erst feierten wir, dann kamen die Fragen
Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig, dass Menschen ohne gesicherten Aufenthalt nicht per Verordnung von der Mitwirkung am Integrationsbeirat Landkreis Leipzig ausgeschlossen werden dürfen formuliert der Runde Tisch Migration im Landkreis Leipzig einige Fragen um die Konsequenzen des Urteils und fordert eine öffentliche Entschuldigung seitens der Kreisverwaltung und des Kreistages, Neuwahlen zur Besetzung des Integrationsbeirates und die Besprechung aller migrationspolitischen Themen des Kreistages im Vorfeld im Integrationsbeirat.
WeiterlesenDiskriminierung in Sachsen
Das DeZIM hat eine Studie zu „Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“ durchgeführt. Am 20. Februar 2023 wurde sie gemeinsam mit der sächsischen Landesbeauftragten für Antidiskriminierung in Dresden vorgestellt. Jede*r zweite von mehr als 3.700 Befragten in Sachsen hat bereits Erfahrungen mit Formen von Diskriminierung gemacht. Das ist das Ergebnis der heute von der Landesbeauftragten für Antidiskriminierung, Dr. Andrea Blumtritt, gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) vorgestellten Studie »Diskriminierung erlebt?! Diskriminierungserfahrungen in Sachsen«. Die Studie wurde vom Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) in Auftrag gegeben und vom DeZIM umgesetzt.
WeiterlesenAusschreibung Aktionstopf
Die MONOM Stiftung fördert mit dem Aktionstopf Vorhaben, die sich kritisch mit der Gesellschaft auseinandersetzen, sich mit Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und anderen Ideologien der Ungleichheit beschäftigen oder Projekte, die die Shoah oder den Nationalsozialismus thematisieren mit maximal 5.000€ pro Projekt. Gemeinnützige Vereine sowie Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam mit einem gemeinnützigen Verein können aus dem Aktionstopf beantragen. Förderfähig sind Kosten, die mit dem Projekt verbunden sind, wie Personalkosten (auch anteilig), Honorare, kleinere Anschaffungen, Reisekosten für Referent:innen, Druckkosten, Raummieten u. ä. Eine Verwaltungskostenpauschale von bis zu 4 % der Fördersumme für Telefon, Internet, Porto, Bürobedarf kann angesetzt werden. Diese muss nicht en détail abgerechnet werden. Die Projekte sollen planmäßig in 2023 durchgeführt werden. Bewerbungsfrist: 17. März 2023.
WeiterlesenLeipziger Zustände 2023 (Januar 2023)
Die neue Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ des Projekts chronik.LE ist ab sofort kostenlos erhältlich. Die regelmäßig erscheinende Broschüre bietet in ihrer achten Ausgabe einen Überblick zu Diskriminierung und rechten Strukturen in der Region Leipzig. In der aktuellen Broschüre beschäftigt sich eine Vielzahl von Autor*innen mit den Themenkomplexen historische Kontinuitäten; Rassismus, Extreme Rechte, Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Islamismus; Antifeminismus sowie Dokumentation und Praxis.
WeiterlesenAudiowalk zur Verfolgung und Vernichtung der Romn*ja und Sint*ezze während des Nationalsozialismus in Dresden und die Diskriminierung bis heute
Der Stadtrundgang zum Hören erinnert an die Verfolgung und Vernichtung der Rom*nja und Sint*ezze während des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs in Europa. Mehr als 500.000 Rom*nja und Sint*ezze wurden während des Nationalsozialismus ermordet. Dieses Verbrechen hat sich auch in Dresdens Stadtgeschichte eingeschrieben. Der Audiowalk von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. ist der Anfang einer Spurensuche zur Verfolgung und den Widerständen von Rom*nja und Sint*ezze zwischen 1933 und 1945.
WeiterlesenMehr Fortschritt wagen, heißt auch mehr Antidiskriminierung wagen! – 100 Organisationen fordern eine schnelle und tiefgreifende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes
100 Organisationen haben am 25.01.2023 gemeinsam als zivilgesellschaftliches Bündnis „AGG Reform-Jetzt!“ eine umfassende Ergänzungsliste zum Gesetz und Stellungnahme mit 11 zentralen Forderungen vorgestellt und werden beides an die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung übergeben.
WeiterlesenFragwürdige Einstellung durch StA DD: Warum der Begriff ‚Bombenholocaust‘ den Holocaust verharmlost
Das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen kritisiert die Dauer des Verfahrens um ein rechtsextremes Transparent, sowie die fragwürdige Begründung der Einstellung und kündigt dagegen Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden an. Denn, so das Bündnis: „Der Begriff ,Bombenholocaust‘ verharmlost die systematische Vernichtung von Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus“.
WeiterlesenNeue Handreichung „Aktuelle Erscheinungsformen und Herausforderungen des Antisemitismus“ erschienen
Die Publikation entstand im Rahmen der Fachtagung „Aktuelle Erscheinungsformen und Herausforderungen des Antisemitismus“, die vom 29. – 30. September 2022 in Leipziger Neuen Rathaus stattfand. Sie versammelt Beiträge, die von den Referent*innen zu den Inhalten ihrer Vorträge und Workshops verfasst wurden und diese kompakt wiedergeben. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen, werden in den Beiträgen verschiedene Formen des gegenwärtigen Judenhasses sowie rechtliche und präventive Handlungsmöglichkeiten im Kampf gegen Antisemitismus in den Blick genommen. Ein Projekt des Erich-Zeigner-Haus e.V., gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Leipzig: „Ort der Vielfalt“.
WeiterlesenVisualising Democracy Newsletter
Visualising Democracy geht mit Demokratiebildung auf Sendung! Mit dem Newsletter klärt die Amadeu Antonio Stiftung über Online-Radikalisierung auf, beleuchtet TikTok-Trends und zeigt, wie kreativ politische Bildung sein kann. Alle zwei Wochen werdet ihr zu digitaler Wissensvermittlung geupdatet und dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden.
WeiterlesenPressemitteilung: Meinungsmache statt ärztlicher Aufklärung
Anlässlich der Dezember Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen vom 19. Dezember wendet sich die Fachstelle der LAG Queeres Netzwerk Sachsen in einem Offenen Brief an die KVS und die KVB. Im Editorial der Ausgabe bezeichnet der Vorsitzende der KVS, Dr. Klaus Heckemann Transgeschlechtlichkeit als „ideologische Verblendung“ und redet von „Genderproblematik“, mit Hilfe derer „über Sprache das Denken manipuliert werden soll“. Die LAG fordert eine Stellungnahme der Kassenärztlichen Vereinigung, wie es
zu diesem Editorial kommen konnte, ob die getätigten Aussagen so
unterstützt und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.
